Staatsregierung lädt zum Hightech-Summit an der TUM – Gipfeltreffen zu Spitzentechnologien

3. Februar 2020

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder beim Hightech Summit an der TUM: Roboterassistent GARMI überreichte eine dreidimensionale Söder-Miniatur, die mit KI-Algorithmen aus Einzelbildern errechnet wurde – und übertrug einen KI-generierten Gruß des ehemaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß. Bild: Andreas Heddergott / TUM


Mit dem Programm „Hightech Agenda Bayern“ will die bayerische Staatsregierung unter anderem neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) fördern. Auf Einladung des Ministerpräsidenten haben sich heute Vertreterinnen und Vertreter von Forschung, Lehre und Wirtschaft an der Technischen Universität München (TUM) versammelt.

Rund 2 Milliarden Euro will die Staatsregierung in den kommenden Jahren in Zukunftstechnologien wie KI, in Infrastruktur und Förderung von Start-ups und Technologie-Unternehmen, in Infrastruktur und die Modernisierung der Hochschulen investieren. Der TUM kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Unter anderem soll aus ihrer Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) heraus ein bayerisches „KI Mission Institute“ eingerichtet werden, das Forschung und unternehmerische Aktivitäten bündelt. Auf dem TUM Campus Garching der TUM trafen sich heute mehr als 1000 Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Akteure der „Hightech Agenda“ auf einem „Hightech Gipfel” – Spitzenforschung und Lehre waren ebenso vertreten wie Politik, Start-ups und etablierte Unternehmen.

Neben Demonstrationen von KI-Anwendungen standen unter anderem Diskussionsrunden zu Themen wie „Hightech in Stadt und Land“ und „Spitzenforschung an Bayerischen Hochschulen“ auf dem Programm. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder sagte „Zukunft kann nur mit Wissenschaft gelingen. Wir befinden uns in einem neuen globalen Wettbewerb, in dem es nicht mehr um Wettrüsten, sondern um Technik und Forschung geht.“ TUM-Präsident Thomas F. Hofmann betonte die Bedeutung von Gesellschaftswissenschaften für Technikwissenschaften: „Wir dürfen den Rückhalt der Gesellschaft nicht verlieren. Deshalb müssen wir Sozialwissenschaften frühzeitig in Studienpropramme integrieren. So lernen Studierende, wie man in den Technikwissenschaften ethisch und moralisch handelt, was es bedeutet, Ingenieur oder Ingenieurin europäischer Prägung zu sein.“

Quelle: TUM, Pressemitteilung, 03.02.2020